Seit mehr als 222 Jahren gehört das KRIEGER Sanitätshaus zu Koblenz. Was 1802 in der Stadt gegründet wurde, ist heute eine Unternehmensgruppe mit Standorten entlang des Mittelrheins und darüber hinaus – doch das Herz des Unternehmens schlägt weiterhin in Koblenz. Untrennbar zur Historie gehört zudem der 224 Jahre alte Großhandel von KRIEGER, einst entstanden als „Drogen- und Chemikalienhandel“. Im Rauental befindet sich bis heute der Sitz der Gruppe, in der Neversstraße eine der zentralen Filialen. Von hier aus hat sich KRIEGER über die Jahrzehnte entwickelt, ohne die Verbindung zur Stadt aus den Augen zu verlieren.
Herstellerneutraler Vollversorger für medizinische Hilfsmittel
Das Unternehmen versteht sich als herstellerneutraler Vollversorger für medizinische Hilfsmittel. Das Leistungsspektrum reicht von Rehatechnik und Orthopädietechnik über Homecare, Pflegehilfsmittel und Inkontinenzversorgung bis hin zu maßgefertigten Prothesen und Elektromobilen. Hinzu kommt eine eigene Orthopädietechnik-Meisterwerkstatt in Mayen. Neben der persönlichen Beratung in den Filialen bietet KRIEGER zudem einen deutschlandweiten Versandservice, insbesondere für Pflegehilfsmittel und Inkontinenzversorgung. Mit einer eigenen Gehschule und dem Neuro-Case-Management verfolgt KRIEGER einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem Versorgung, Therapie und Begleitung zusammen gedacht werden. Björn Besse, Geschäftsführer der KRIEGER Patientenversorgung GmbH ergänzt: „Ein ganzheitlicher Versorgungsansatz sowie die enge Zusammenarbeit mit Arztpraxen und Krankenhäusern sind uns wichtig. So sorgen wir für optimale und damit nachhaltige Behandlungserfolge.“
Vertrauen als zentrales Thema in der Gesundheitsversorgung

Koblenz sei ein Großstädtchen, in dem man sich begegnet. Genau darin liege eine besondere Stärke der Stadt: Menschen kennen einander, man vertraut sich, man begegnet sich im Alltag wieder. Diese persönliche Verbundenheit spiele gerade in der Gesundheitsversorgung eine entscheidende Rolle. Denn wer erstmals einen Rollstuhl benötigt oder Unterstützung bei sensiblen Themen wie Wundversorgung oder Inkontinenz sucht, wünsche sich vor allem eines: einen Menschen, der zuhört und sich Zeit nimmt. Auch deshalb fühlt sich KRIEGER eng mit Koblenz verbunden.
Die Stadt vereine eine seltene Mischung: eine über 2000-jährige Geschichte, kurze Wege, gewachsene Strukturen und zugleich eine spürbare Aufbruchstimmung. Das Rheinufer, die Altstadt, das kulturelle Leben und die Gastronomie hätten sich in den vergangenen Jahren sichtbar entwickelt – ohne dass Koblenz seinen Charakter verloren habe. Für KRIEGER spiegelt sich darin auch die eigene Geschichte wider: Tradition bewahren und sich dennoch stetig weiterentwickeln.
Standortvorteil Koblenz
Der Standort bietet dem Unternehmen zudem konkrete Vorteile. Die Region verfügt über eine hohe Krankenhausdichte und ein enges Netzwerk im Gesundheitsbereich. In diesem Umfeld versteht sich KRIEGER als Partner für schnelle und langfristige Genesung. Viele Familien leben seit Generationen in Koblenz – ebenso wie die Unternehmerfamilie selbst. Daraus entstehen langfristige Beziehungen, die gerade im Gesundheitswesen von besonderer Bedeutung sind.
Unterstützer der Stadt
Diese Verbundenheit zeigt sich auch im gesellschaftlichen Engagement. KRIEGER unterstützt regelmäßig Kultur- und Sporteinrichtungen der Stadt, darunter das Koblenzer Stadttheater und das Museum Ludwig. Besonders am Herzen liegen dem Unternehmen Mannschaften aus dem Behindertensport. Menschen in Bewegung zu bringen – dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeit des Hauses.
Und auch die Koblenzerinnen und Koblenzer selbst werden als wichtiger Teil dieser Geschichte gesehen. Ihre Treue sei bemerkenswert, heißt es bei KRIEGER. Wer gute Erfahrungen mache, komme wieder und empfehle weiter. Manche Familien würden inzwischen bereits in zweiter oder dritter Generation betreut.
Für ein Unternehmen mit einer derart langen Geschichte ergibt sich daraus auch eine Verantwortung. KRIEGER bildet vor Ort aus, veranstaltet Gesundheitstage in seinen Filialen und unterstützt Vereine sowie Institutionen in der Region. Vor allem aber hält das Unternehmen bewusst an seinen Standorten fest. Für KRIEGER ist das kein Marketinggedanke, sondern Ausdruck einer Haltung: Wer seit mehr als zwei Jahrhunderten Teil einer Stadt ist, trägt auch Verantwortung dafür, diese mitzugestalten. Kolja Matzke
