100 Jahre Koblenz mit „K“
Vor 100 Jahren änderte sich ein kleines Detail mit großer Wirkung: Seit dem 25. Mai 1926 wird der Name der Stadt offiziell mit „K“ geschrieben. Bis dahin lautete die Schreibweise „Coblenz“ – ein Erbe aus früheren Jahrhunderten.
Grundlage war ein Beschluss des Preußischen Staatsministeriums vom 14. Mai 1926. Im Amtsblatt der Preußischen Regierung zu Koblenz wurde die Entscheidung veröffentlicht: „Es wird hierdurch genehmigt, dass die Schreibweise des Ortsnamens Coblenz in ‚Koblenz‘ abgeändert wird.“ Wenige Tage später, am 25. Mai 1926, machte der Koblenzer Regierungspräsident die neue Schreibweise offiziell bekannt.
Heute ist das „K“ aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Die Namensänderung markiert einen kleinen, aber bis heute sichtbaren Meilenstein der Stadtgeschichte – und erinnert daran, dass selbst scheinbar unscheinbare Verwaltungsentscheidungen über Generationen hinweg das Bild einer Stadt prägen.
Buchmesse lädt zum Stöbern ein
Bücher entdecken, Geschichten kennenlernen und direkt mit Schreibenden ins Gespräch kommen: Am 25. Oktober findet die 3. Koblenzer Buchmesse in der Rhein-Mosel-Halle statt. Rund 70 Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren von 10 bis 18 Uhr ihre Bücher – viele davon auch abseits großer Verlage. Auf Wunsch werden gekaufte Exemplare vor Ort signiert.
Zum Programm gehören Lesungen, Vorträge und Gespräche, bei denen Autorinnen und Autoren Einblicke in ihre Arbeit geben. Auch der Koblenzer Buchpreis wird erneut verliehen. Die Messe versteht sich damit nicht nur als Verkaufsfläche, sondern als Treffpunkt für alle, die Literatur aus der Region und darüber hinaus entdecken möchten.
Weitere Infos unter www.koblenzer-buchmesse.de.
Malteser informieren über Ehrenamt in der Notfallversorgung
Der Malteser Hilfsdienst Koblenz sucht Verstärkung für seine psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Bei einem Informationsabend am Donnerstag, 24. September 2026, erhalten Interessierte Einblicke in die Aufgaben, Voraussetzungen und Ausbildungsmöglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements.
Die Teams der psychosozialen Akuthilfe begleiten Menschen unmittelbar nach belastenden Ereignissen wie schweren Unfällen oder größeren Schadenslagen. Sie helfen dabei, Betroffene emotional zu stabilisieren, Orientierung zu geben und bei Bedarf weitere Hilfsangebote zu vermitteln.
Darüber hinaus sind die Malteser in der Nachsorge für Einsatzkräfte aktiv. Die ehrenamtlichen Helfer stehen rund um die Uhr auf Abruf bereit.
Gesucht werden verantwortungsbewusste und einfühlsame Menschen ab 25 Jahren, die sich in ihrer Freizeit für andere und die Gemeinschaft engagieren möchten. Der Informationsabend beginnt um 18.30 Uhr in den Räumen des Malteser Hilfsdienstes, Ernst-Sachs-Straße 18 in Koblenz. Fragen und Anmeldungen nimmt Ina Balthasar unter Telefon 0261/9474761 oder per E-Mail an ina.balthasar@malteser.org entgegen.
Freier Eintritt ins Rhein-Museum
Während der Ferienzeit können Schülerinnen und Schüler bis 18 Jahre das Rhein-Museum Koblenz kostenlos besuchen. Die Aktion gilt bis einschließlich 9. August 2026. Auf rund 1600 Quadratmetern erzählt das Museum spannende Geschichten rund um das Leben am Rhein. Zu sehen sind unter anderem Dampfmaschinen, Schiffsmodelle, Ladekrane, Schiffszubehör sowie Präparate von Fischen und Vögeln. Sowird der Besuch zu einer abwechslungsreichen Entdeckungstour für Kinder, Jugendliche und Familien.
Stadtwerke unterstützen Nachbarschaftshilfe Koblenz-Süd

Die Nachbarschaftshilfe Koblenz-Süd erhält 1.250 Euro Unterstützung von den Stadtwerken Koblenz. Geschäftsführer Lars Hörnig übergab den Spendenscheck an Jan Buchbender, den ehrenamtlichen Manager der Nachbarschaftshilfe. Vermittelt wurde die Spende durch Stadtratsmitglied Rudolf Kalenberg (CDU).
Das Geld kommt unter anderem dem nächsten Tagesausflug „Urlaub ohne Koffer“ zugute. Außerdem sollen davon neue Arbeitsgeräte für das Büro in den Räumen des AWO-Quartiersbüros angeschafft werden. Dort waren bei einem Einbruch kürzlich ein Bürohandy und ein Laptop gestohlen worden.
Die Nachbarschaftshilfe, ein Projekt des SkF Koblenz e. V., unterstützt Menschen im Alltag und setzt dabei auf ehrenamtliches Engagement im Stadtteil. Stadtwerke-Geschäftsführer Hörnig betonte bei der Übergabe, wie wichtig solche nachbarschaftlichen Hilfen seien.
Mein Koblenz
Der Markt ist mein Stück Koblenz

Wenn morgens die ersten Stände aufgebaut werden, Kisten über das Pflaster rollen und die Händler ihre Waren auslegen, beginnt für mich ein vertrauter Teil der Stadt. Seit elf Jahren bin ich Marktmeister und kümmere mich darum, dass der Koblenzer Wochenmarkt Woche für Woche funktioniert. Ich bin Ansprechpartner, organisiere, vermittle und habe dabei vor allem eines gelernt: Ein Markt lebt von den Menschen. Mit vielen Händlerinnen und Händlern verbindet mich längst ein gutes, persönliches Verhältnis. Dasselbe gilt für zahlreiche Stammkunden. Man kennt sich, wechselt ein paar Worte, fragt nach der Familie oder nach dem besten Gemüse für das Sonntagsessen. Hier wird nicht einfach verkauft. Hier wird beraten, empfohlen und manchmal auch ein kleiner Plausch gehalten. Oft genügt schon ein Gruß, und man fühlt sich nah.
Genau das macht den Wochenmarkt für mich so besonders. Frische und Genuss treffen auf Tradition, aber ohne stehen zu bleiben. Das Angebot verändert sich, neue Gesichter kommen hinzu, doch die persönliche Nähe bleibt. Wer hier einkauft, bekommt nicht nur gute Produkte, sondern auch ein Stück gelebtes Koblenz.
Diese Vertrautheit schätze ich an meiner Stadt seit meiner Kindheit. Geschäfte wechseln, Plätze verändern sich, doch vieles bleibt nah und persönlich. Rhein und Mosel, die vertrauten Wege und die Menschen geben mir bis heute das Gefühl, zuhause zu sein.
Kowelenz, bleib wie dau bes. Offen für Neues, aber mit Herz für das, was dich ausmacht. Peter Klasen, Marktmeister in Koblenz
