Sparkassen-Airena in Koblenz: Neue Open-Air-Arena für Sport und Events

Projekt der IRM Immobilien Rhein-Mosel vereint Trendsport, digitale Buchung und multifunktionale Nutzung – als Kombination aus Freizeitangebot, Eventfläche und Community-Treffpunkt.

07. Mai 2026
Sparkassen-Airena in Koblenz: Neue Open-Air-Arena für Sport und Events

Das Konzept der Sparlassen-Airena basiert auf der offenen Gestaltung: überdacht, aber offen. Outdoor, aber wettergeschützt. Fotos/Visualisierungen: Younnited Center

Das Projekt der IRM Immobilien Rhein-Mosel GmbH, ein Tochterunternehmen der Sparkasse Koblenz, verfolgt das Ziel, eine Anlage zu schaffen, die Bewegung und Begegnung neu denkt – offen gebaut, digital organisiert und wirtschaftlich flexibel nutzbar. Statt klassischer, geschlossener Hallen setzt das Projekt im Metternicher Feld auf überdachte, aber seitlich offene Spielflächen. Frische Luft trifft auf Wetterschutz, Freizeit auf professionelle Infrastruktur. 

Die Sparkassen-Airena versteht sich als Plattform für Trendsportarten und Teamsport zugleich. Geplant sind zwei Padelcourts, ein 3 mal 3 Basketballfeld, ein Speed Court zur Schulung von Reaktions- und Handlungsschnelligkeit sowie ein Multicourt für Fußball, Volleyball, Fitnesskurse und weitere Formate. Damit bündelt die Anlage unterschiedliche Sporttrends an einem Standort. 

„Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Bewegung verbindet – über Generationen, Zielgruppen und Sportarten hinweg“, sagt IRM-Geschäftsführer David Follmann. Dabei geht der Anspruch noch über einen reinen Sportbetrieb hinaus: Die Arena soll auch Bühne für Turniere, Workshops, Kindergeburtstage, Teamevents, Public-Viewing oder Firmenveranstaltungen sein. Unternehmen können die Flächen für Schulungen oder Mitarbeiterformate nutzen, Sponsoren können Werbeflächen buchen. So entsteht ein hybrides Geschäftsmodell aus Sportstätte, Eventlocation und Community-Hub. 

Ein zentrales Element ist die konsequente Digitalisierung. Gebucht wird künftig per App oder Website, freie Slots sind in Echtzeit sichtbar. Über die Funktion „Open to Match“ können sich Nutzer bestehenden Buchungen anschließen. Im System lassen sich Spielstärke, Verfügbarkeit oder Präferenzen hinterlegen, um passende Mitspieler oder Gegner zu finden. Die Anlage selbst kommt ohne dauerhaftes Personal aus; Trainer und Partner stehen bei Bedarf zur Verfügung. Bereits jetzt ist Lisa Schenkelberg Ansprechpartnerin für die Bereiche Sales & Marketing. Sie arbeitet an der Präsenz in der Region. 

Schon der Name soll das Konzept transportieren: „airena“ verbindet „air“ und „arena“ – ein bewusster Hinweis auf das offene, luftige Baukonzept. Der Claim „open to sports“ erklärt die Offenheit im architektonischen Sinn und für unterschiedliche Sportarten, Menschen und Ideen.

Der Bau schreitet sichtbar voran. Die Halle steht, der Technikcontainer sowie weitere Module für Lager, Toiletten und Küche wurden bereits geliefert. Parallel starten Elektroarbeiten und der GalaBau. Den Fortschritt können Interessierte über Social Media verfolgen: Die begleitende Kampagne läuft unter dem Motto „Something is in the air“. Bereits vor der Eröffnung setzt das Projekt damit auf Transparenz und Communityaufbau. 

„Wirtschaftlich betrachtet ist die Sparkassen-Airena mehr als eine Sportstätte“, so Follmann, „sie ist ein Beispiel dafür, wie Freizeitangebote, Digitalisierung und regionale Partnerschaften zusammenspielen können, um neue Geschäftsmodelle im urbanen Raum zu etablieren.“

Vor der offiziellen Eröffnung ist eine zweiwöchige Testphase geplant. Wer die Arena ausprobieren möchte, kann sich bewerben und die Plätze als Erste nutzen. Begleitet wird das Ganze von einem Testevent mit einer kleinen Abschlussveranstaltung. Rückmeldungen – positive wie kritische – fließen direkt in die Optimierung des Betriebs ein, die Testphase wird zudem über Instagram dokumentiert. 

Die Eröffnung selbst ist als großes Mitmachevent konzipiert. Statt klassischem Festakt steht das aktive Erleben im Mittelpunkt: Unter dem Motto „nicht nur zugucken, sondern selbst ‚airleben‘“ sind Kinder, Familien, Erwachsene und Senioren gleichermaßen eingeladen. Geplant ist die Premiere im Sommer. Gudrun Heurich