
Seit mehr als zwölf Jahren ist Europa fest im Alltag der Alice-Salomon-Schule verankert – dank Erasmus+. Was einst als zusätzliche Möglichkeit begann, hat sich längst zu einem echten Mehrwert für die gesamte Schulgemeinschaft entwickelt. Ob junge Auszubildende oder Erwachsene auf dem Weg zum Meistertitel, ob im Berufsreifeabschluss oder einer weiterführenden Qualifikation: Erasmus+ eröffnet allen Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven. Es stärkt nicht nur die beruflichen Chancen, sondern macht Europa erlebbar.
Die Alice-Salomon-Schule verzeichnet jährlich mehr als 100 Lerner- und Personalmobilitäten, unter ihnen erfolgreiche Projekte, wie zum Beispiel das „FIN-GER-FOOD-Projekt“ zwischen der Alice-Salomon-Schule und dem BBS Verbund SATAEDU in Finnland, die „Lernwerkstatt HBFS in Bordeaux (Frankreich), die alle zwei Jahre stattfindenden ERASMUS DAYS, das „Griechenland-Projekt im BVJ“ auf Thassos sowie das „Peer Education Projekt Vicenza“ zwischen der Fachschule Sozialpädagogik und dem Berufsvorbereitungsjahr in Italien. Europa ist überall und ist im Curriculum sowie Schulleben der Alice-Salomon-Schule nicht mehr wegzudenken.
Erasmus+ ermöglicht Praktika in verschiedenen europäischen Ländern, wie in einer Kita in Kalmar (Schweden), in einer Fördereinrichtung in Pori (Finnland), in der Pädiatrie in Vicenza (Italien) oder in einem Pflegezentrum in Kavala (Griechenland). Man kann sogar ein Gap-Year in mehreren europäischen Partnerländern oder ein ganzes Auslandsjahr in den USA nach deinem Ausbildungsabschluss machen. Seit 1987 unterstützt die EU tausende Lernende, die berufliche Kompetenzen im europäischen Ausland erwerben und in neue Kulturen eintauchen möchten. Dabei verbessert man auch seine Sprachkenntnisse.
Ein Auslandsaufenthalt kann kostspielig sein, aber die EU unterstützt mit einem großzügigen Stipendium, sodass jeder, der bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen, die Chance erhält, seine Träume zu verwirklichen. Das Erasmus-Team der Alice-Salomon-Schule steht einem hierbei zur Seite.


Zusätzlich warten spannende internationale Projekte mit Partnerschulen in Finnland, Griechenland und den USA. Dort erhält man neue Perspektiven auf die Ausbildung und kann Erfahrungen mit anderen jungen Menschen weltweit teilen. Auch Lernende, die sonst keine Fördermöglichkeiten hatten, können im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) und in der Berufsfachschule I (BF1) berufliche Erfahrungen im Ausland sammeln und lernen, auf eigenen Beinen zu stehen.
Mit all diesen Möglichkeiten leistet man seinen Beitrag zur Demokratieförderung in Europa. In turbulenten Zeiten, in denen extreme Ansichten Menschen spalten, fördert man die Völkerverständigung und entdeckt, dass trotz kultureller Unterschiede die Bewohner Europas viele Gemeinsamkeiten haben. Es lohnt sich, für ein vereintes Europa und seine Werte einzustehen.
