Veranstaltungen: Natur schützen und Landschaft erhalten

Die Will und Liselott Masgeik-Stiftung lädt zu Exkursionen, Vorträgen und Praxisangeboten für Erwachsene, Kinder und Familien ein. Das Angebot reicht von einem Obstbaumschnitt-Symposium bis zu einer Vogelstimmenwanderung.

06. März 2026
Veranstaltungen: Natur schützen und Landschaft erhalten

Bei geführten Exkursionen vermittelt die Will und Liselott Masgeik-Stiftung Naturwissen direkt vor Ort und macht ökologische Zusammenhänge für Kinder und Erwachsene anschaulich erlebbar. Foto: Rainer Lemmer

Wiesen, Wälder und Feucht-gebiete im Westerwald sind mehr als landschaftliche Kulisse. Sie sind Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und zugleich Ergebnis kontinuierlicher Pflege. Genau hier setzt die Arbeit der Will und Liselott Masgeik-Stiftung aus Molsberg an. Auch 2026 verbindet sie Naturerlebnis, fachliche Information und praktischen Naturschutz in einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm. 

Seit vielen Jahren engagiert sich die Stiftung im Schutz der heimischen Flora und Fauna. Auf rund 18 Hektar eigener Flächen bewirtschaftet sie wertvolle Lebensräume im Sinne des Natur- und Artenschutzes. Das Naturschutzgebiet Hartenberg/Steincheswiese mit der Naturschutzstation Molsberg bildet dabei das Zentrum der Stiftungsarbeit. Ergänzt wird dies durch Umweltbildungsangebote für Erwachsene, Familien sowie Kinder- und Jugendgruppen. 

Einen ersten inhaltlichen Schwerpunkt setzt Ende März das 9. Obstbaumschnitt-Symposium Rheinland-Pfalz, das am Samstag, 28. März, ab 9 Uhr in Molsberg stattfindet. Die überregional ausgerichtete Veranstaltung widmet sich der fachgerechten Pflege von Streuobstbeständen und richtet sich an Interessierte aus Praxis, Ehrenamt und Naturschutz. Im weiteren Jahresverlauf rücken Exkursionen in den Mittelpunkt. Eine Vogelstimmenwanderung ins Naturwaldreservat Stelzenbachtal findet am Sonntag, 19. April, ab 8 Uhr mit Start an der Kurfürstenhalle in Welschneudorf statt. Den artenreichen Feuchtgebieten des Hohen Westerwaldes widmet sich eine Führung am Sonntag, 31. Mai, ab 14 Uhr, Treffpunkt ist das Dorfgemeinschaftshaus in Liebenscheid. 

Familienfreundlich gestaltet ist die Exkursion „Fledermaus und Glühwürmchen“, die am Samstag, 27. Juni, ab 20.30 Uhr im b-05 in Horressen angeboten wird. Auch die Heuschrecken-Exkursion ins Naturschutzgebiet Hasenwiese richtet sich an Familien. Sie beginnt am Sonntag, 9. August, um 15 Uhr am Bürgerhaus in Guckheim. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 erneut auf ehemaligen Militärflächen und ihrer heutigen Bedeutung für den Naturschutz. Eine Vortragsveranstaltung mit Exkursion im b-05 in Horressen ist für Sonntag, 23. August, ab 16 Uhr vorgesehen. Eine weitere Jahreszeitenwanderung führt am Sonntag, 13. September, ab Treffpunkt Wäller Park in Westerburg, über die NABU-Naturerbefläche bei Westerburg.

Eine vollständige Terminübersicht sowie weitere Informationen zur Stiftungsarbeit sind online abrufbar unter www.masgeik-stiftung.de

Seriöse Anlagenplanung statt Schnellschuss

Firma Lehmler lädt ein in die Ausstellung zur Beratung „erneuerbaren Energien“

Wer das Wort Wärmepumpe ins Smartphone eingibt, wird mit Werbung überflutet. Billigangebote locken, verunsichern aber viele Verbraucher. Sebastian Lehmler, Experte für erneuerbare Energiesysteme, erlebt regelmäßig, dass Kunden eine Heizung online kaufen und erst später merken, dass sie nicht funktioniert oder kein Service angeboten wird. „Die Wärmepumpen werden oft als wartungsfrei verkauft, doch die Stromkosten überraschen viele. Eine PV-Wärmepumpen-Lösung läuft selten kostenlos. Nachzuweisen, dass schlecht beraten wurde, ist schwierig – die Kunden sind frustriert. Solche Anlagen fassen wir nicht an, da sie nicht unseren Standards entsprechen und meist falsch ausgelegt sind“, so Lehmler. 

Sein Team setzt auf ein anderes Vorgehen: kostenlose Erstberatung mit Infos zu Heizungsgesetz, Förderungen und Lösungen. Danach folgt eine kostenpflichtige Energie-Expertise mit Heizlastberechnung und Kostenvergleich. Lehmler setzt auf langlebige Qualitätsprodukte mit hoher Effizienz. Gerade im Altbau zeigt der Vergleich mit einer Pelletheizung überraschende Ergebnisse. „Bei älteren Gebäuden liegen wir beim Verbrauch mit Pellets immer unter Gas oder Öl und meist auch deutlich unter dem Heizstrom der Wärmepumpe“, erklärt er. Für Häuser mit schlechter Dämmung und hohen Vorlauftemperaturen sind Pellets oft besser geeignet. „Vielen ist nicht bekannt, dass Holzpellets denselben erneuerbaren Status haben und gefördert werden wie die Wärmepumpe.“ 

In seiner Ausstellung können Interessenten Wärmepumpe, Pelletheizung und Solartechnik direkt vergleichen. 

Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 02608-316.