Vertrag geschlossen - aber auch rechtssicher?

Caspers Mock zeigt, worauf es beim Vertragsschluss wirklich ankommt

22. Mai 2026
Vertrag geschlossen - aber auch rechtssicher?

Im Anschluss an den fachlichen Austausch bietet sich Gelegenheit für persönliche Gespräche und Networking in entspannter Atmosphäre.

Ein Angebot wird verschickt, der Auftrag kommt per E-Mail zurück, die Auftragsbestätigung folgt wenig später - im Geschäftsalltag laufen solche Vorgänge meist ganz selbstverständlich ab. Doch genau hier stellen sich Fragen, die später entscheidend werden können: Ist der Vertrag bereits wirksam geschlossen? Welche Bedingungen gelten tatsächlich? Und sind die eigenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) überhaupt wirksam Teil der Vereinbarung geworden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltung „Vertragsschluss & AGB-Fallstricke und Lösungen“ am Mittwoch, 27. Mai, ab 18 Uhr im Medienzentrum der Rhein-Zeitung.

Fachlich begleitet wird der Abend von Gerrit Diesinger und Tobias Wagner von der Kanzlei Caspers Mock. Diesinger ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie für Bank- und Kapitalmarktrecht. Wagner ist Rechtsanwalt im Handels- und Gesellschaftsrecht. Beide zeigen, welche typischen Missverständnisse beim Vertragsschluss auftreten können - und wie Unternehmen ihre Abläufe klarer und rechtssicherer gestalten können.

Im Medienzentrum der RheinZeitung bietet die Veranstaltungsreihe mit der Kanzlei Caspers Mock praxisnahe Einblicke in aktuelle rechtliche Themen für Unternehmen. Fotos: rz Media GmbH
Im Medienzentrum der RheinZeitung bietet die Veranstaltungsreihe mit der Kanzlei Caspers Mock praxisnahe Einblicke in aktuelle rechtliche Themen für Unternehmen. Fotos: rz Media GmbH

Denn nicht jeder Vertrag entsteht erst mit einer ausführlich ausgearbeiteten Urkunde. Im kaufmännischen Alltag können bereits Angebot, Annahme, Auftragsbestätigung oder ein kaufmännisches Bestätigungsschreiben rechtliche Folgen auslösen. Auch Änderungen in einer Antwort auf ein Angebot, Schweigen auf bestimmte Schreiben oder Formulierungen wie „freibleibend“ können im Einzelfall entscheidend sein. Wer hier die Grundregeln kennt, kann Unsicherheiten vermeiden und im Streitfall besser nachvollziehen, was tatsächlich vereinbart wurde.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sie begegnen Unternehmen nicht nur als klassisches „Kleingedrucktes“, sondern häufig auch in Angebotsunterlagen, Einkaufsbedingungen, Auftragsbestätigungen oder digitalen Vertragsprozessen. Viele Unternehmen haben daher mit AGB und den damit verbundenen Risiken zu tun, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Entscheidend ist dabei die Frage, ob AGB überhaupt wirksam in den Vertrag einbezogen wurden. Ein Hinweis an der falschen Stelle, etwa erst auf der Rechnung oder dem Lieferschein, kann zu spät kommen. Ebenso wichtig ist der Blick auf Klauseln des Vertragspartners: Regelungen zu Haftung, Fristen, Eigentumsvorbehalten, Gerichtsstand oder Rechtswahl können erhebliche Auswirkungen auf die tägliche Praxis haben und sollten frühzeitig geprüft werden.

Die Veranstaltung nimmt diese Punkte aus Unternehmenssicht in den Blick. Sie zeigt, wo typische Fallstricke liegen, welche Missverständnisse häufig auftreten und an welchen Stellen sich mit klaren Prozessen viel vermeiden lässt. Im Mittelpunkt stehen praxistaugliche Lösungen für Unternehmen, die ihre Abläufe zu Vertragsschluss sicherer und transparenter aufstellen möchten.

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt.

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