Auch im März dieses Jahres heißt das Ziel einer Lerngruppe der David-Roentgen-Schule (DRS) wieder Verdun, Frankreich. Die zweitägige Studienfahrt findet bereits zum dritten Mal statt und setzt sich aus Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Klassen und Schulformen zusammen. Damit ist sie ein gelungenes Beispiel für das schulische Selbstverständnis eines gemeinschaftlichen, bildungsgangübergreifenden Lernens.
Die Exkursion ist fest im Unterricht verankert und verbindet die Fächer Geschichte, Deutsch und Sozialkunde in besonderer Weise. Vor Ort besuchen die Lernenden unter anderem das Mémorial de Verdun, das Beinhaus von Douaumont sowie das Fort Douaumont. Der direkte Kontakt mit historischen Originalschauplätzen macht Geschichte greifbar und ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen Krieg, Frieden, Verantwortung und europäische Verständigung. Diese wurden zuvor im Unterricht unter anderem anhand von Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“ intensiv vorbereitet.
„Die Studienfahrt spiegelt damit in besonderer Weise das pädagogische Profil der David-Roentgen-Schule, nämlich fächerübergreifendes Lernen, gelebte Werteerziehung und praxisnahe Bildungsangebote, die über den Klassenraum hinausgehen.
Ziel ist es, historisches Wissen mit persönlicher Reflexion zu verbinden und junge Menschen zu einem verantwortungsbewussten, demokratischen Handeln zu befähigen“, fasst Robert Welle, Geschichtslehrer an der DRS, die Idee zusammen. Gemeinsam mit Linda Ostermann-Voigt und Peter Bächle organisiert und betreut er die Fahrt erfolgreich.
