Editorial von Achim Hallerbach

„Neuwieder Schulen sind bunt“ - unter diesem Motto präsentieren sich diesmal die Berufsbildenden Schulen in Neuwied

17. Januar 2026
Foto: Dieter Klaas
Foto: Dieter Klaas

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Bunt und lebendig und viel mehr als „Farbtupfer“ – das sind unsere Neuwieder-Berufsschulen in vielerlei Hinsicht: die Vielzahl und Vielfalt der Menschen, die hier zusammenkommen, multiprofessionelle Kollegien und Schulgemeinschaften, unterschiedliche Bildungswege und Abschlüsse, die erreicht werden können, Tausende Schülerinnen und Schüler, von denen jede und jeder eine eigene Geschichte, eine eigene Sichtweise und eigene Stärken mitbringt – da ist viel Buntheitim Spiel. 

Bunte Schulen sind Orte, an denen alle willkommen sind – unabhängig von ihrer Herkunft, Sprache, Fähigkeiten oder Lebenswegen. Gemeinsam zu lernen, miteinander zu wachsen und zu entdecken, wie bereichernd Vielfalt sein kann – das ist ein absoluter Gewinn für unsere gesamte Gesellschaft. 

Dort, wo Respekt, Offenheit, Neugier und Toleranz selbstverständlich sind und jede und jeder den Mut hat, sich einzubringen, kommen viele unterschiedliche Farben zum Leuchten.

Bunt sind die Neuwieder Schulen auch im Hinblick auf die Vielzahl und Vielfalt der schulischen und beruflichen Abschlüsse, die hier erreicht werden können. Wohl selten zuvor waren die Möglichkeiten vielfältiger und berufliche Chancen besser als gerade jetzt. 

Als tragende Säule der dualen Ausbildung sind unsere Berufsbildenden Schulen ein wichtiger Partner zahlreicher Ausbildungsbetriebe. Mehr noch: In unserer aktuellen herausfordernden Zeit sind sie ein regelrechter Garant zur Sicherung des Fachkräftebedarfs.

Für die vielen Schülerinnen und Schüler sind sie ein Wegbereiter zu persönlicher Entwicklung und Entfaltung, zur Teilhabe am Arbeitsleben und in der Gesellschaft – Orte, die Zukunftschancen möglich machen. 

Als Schulträger statten wir unsere Schulen so aus, dass Lehrende und Lernende hier beste Gelingensvoraussetzungen für die berufliche und allgemeine Bildung vorfinden. Die ist letztlich der Schlüssel zum Arbeitsmarkt, der mehr denn je auf gut ausgebildete, qualifizierte und hoch motivierte Fachkräfte angewiesen ist. 

Die Berufsbildenden Schulen begleiten junge Menschen in einer wichtigen und prägenden Lebensphase; die Möglichkeiten, die sich bei dem Besuch der Berufsbildenden Schulen in Neuwied bieten, sind nicht nur bunt – sie sind nahezu unbegrenzt.

Ich wünsche allen derzeitigen und zukünftigen Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen, dass sie die Chancen, die ihnen hier geboten werden, ergreifen und damit die Basis für ihren erfolgreichen Berufsweg legen.

Ihr
Achim Hallerbach
Landrat


Möglichkeiten kennenlernen

Informationsabend zum Abitur und zur Fachhochschulreife der berufsbildenden Schulen im Kreis Neuwied

Die Alice-Salomon-Schule (ASS), die David-Roentgen-Schule (DRS) und die Ludwig-Erhard-Schule (LES) laden interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Eltern am Donnerstag, 22. Januar, ab 18 Uhr zu einem gemeinsamen Informationsabend in die Räume der LES, Beverwijker Ring 3, ein, um über das berufliche Gymnasium und die höhere Berufsfachschule zu informieren. 

Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10, die sich für die Anmeldung an einer der drei Schulen zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) oder der Fachhochschulreife interessieren. Nach einem gemeinsamen Auftakt in der Aula stellen sich die drei Schulen mit ihren jeweiligen fachlichen Schwerpunkten in verschiedenen Räumlichkeiten vor. Das berufliche Gymnasium führt zur allgemeinen Hochschulreife, wobei berufliche Schwerpunktfächer beziehungsweise Leistungskurse angeboten werden. In der Fachrichtung Wirtschaft (LES) sind dies etwa Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre, in der Fachrichtung Gesundheit & Soziales (LES und ASS) die Fächer Psychologie, Gesundheit und Pädagogik. An der David-Roentgen-Schule wird das Fach Technik in den Fachrichtungen Bau-, Metalltechnik angeboten. 

Kombiniert werden berufliche Fächer immer mit allgemeinbildenden Fächern und bereiten somit optimal auf ein Studium, im Idealfall aber nicht zwingend in der jeweiligen Fachrichtung, vor. Die höhere Berufsfachschule kann mit den Fachrichtungen Wirtschaft (LES) und Informationstechnik (LES und DRS) oder Sozialassistenz (ASS) absolviert werden. Hierbei handelt es sich um eine zweijährige vollschulische Berufsausbildung mit Assistentenprüfung und zusätzlichem Fachhochschulreifeunterricht als Wahlangebot. Neben dem schulischen Teil kann in zwei Jahren der praktische Teil der Fachhochschulreife über in den Stundenplan integrierte Praktika erworben werden.

Jeder Schwerpunkt wird in zwei Runden vorgestellt, sodass alle Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben, sich mehrfach zu informieren. Darüber hinaus stehen Lehrkräfte und Schulleitungen aller drei Schulen für individuelle Rückfragen zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es unter www.berufsbildende-schulen-neuwied.de.