Die FIFA hat den Modus für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko aufgrund des vergrößerten Teilnehmerfeldes grundlegend reformiert. Statt wie noch 2022 mit 32 Teams wird das Turnier nun mit 48 Mannschaften ausgetragen, was die Gesamtzahl der Spiele von 64 auf 104 Partien erhöht. Die Vorrunde wird in zwölf Vierergruppen absolviert, womit die ursprünglichen FIFA-Pläne von Dreiergruppen verworfen wurden.
Für die K.-o.-Runde qualifizieren sich nicht nur die Sieger und Zweitplatzierten der zwölf Gruppen, sondern auch die acht besten Drittplatzierten. Dadurch steigt die Zahl der Mannschaften in der Finalrunde auf 32.
Sind nach den Gruppenspielen Teams innerhalb einer Gruppe punktgleich, entscheiden wie gewohnt folgende Kriterien in dieser Reihenfolge:
- Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
- Anzahl der erzielten Tore aus allen Gruppenspielen
- Punkte aus dem direkten Vergleich
- Tordifferenz und erzielte Tore aus den Direktbegegnungen
- Fair-Play-Wertung (mit Minuspunkten für Gelbe und Rote Karten)
Losentscheid
Um die besten acht Gruppendritten zu ermitteln, wird eine übergreifende Tabelle erstellt. Hier zählen zuerst die Punkte, dann die Tordifferenz und die erzielten Tore aus der Vorrunde.
Neu ist ab 2026 das Sechzehntelfinale, womit die Finalisten künftig acht statt wie bisher sieben Spiele bis zum Titel bestreiten müssen. Ab dieser Runde gilt das bewährte K.-o.-System: Steht es nach 90 Minuten unentschieden, folgt eine Verlängerung von 2 x 15 Minuten und gegebenenfalls ein Elfmeterschießen. Verwarnungen (Gelbe Karten) werden wie beifrüheren Turnieren im Verlauf der K.-o.-Phase nach dem Viertelfinale gelöscht. red
