Wärme wird als besonders angenehm wahrgenommen, wenn sie im Alltag schnell dort zur Verfügung steht, wo sie gebraucht wird. Gerade in der Übergangszeit oder in Räumen, die nicht durchgehend beheizt werden, wächst bei vielen Bauherren der Wunsch nach einer Lösung, die flexibel einsetzbar ist, sich im Boden und an der Wand unauffällig in das Raumdesign einfügt und eine gleichmäßige Wärmeabgabe ermöglicht. Elektrische Flächenheizungen setzen hier an: Sie verschwinden optisch im Raum, lassen sich unauffällig einbauen und sorgen für eine angenehme Wärme.
Flexible Lösungen
Elektrische Flächenheizungen werden sowohl im Neubau als auch bei Modernisierungen eingesetzt. Besonders bei Sanierungen spielt die geringe Aufbauhöhe eine Rolle, da sich das System in vielen Fällen in bestehende Raumstrukturen integrieren lässt, ohne den Bodenaufbau wesentlich zu verändern. Hinzu kommt die flexible Steuerbarkeit: Moderne Thermostate ermöglichen eine zonenweise Regelung der Temperatur. Je nach Ausstattung ist auch eine Bedienung über digitale Systeme oder per App möglich, wodurch sich die Temperatur an unterschiedliche Tagesabläufe anpassen lässt. Der Betrieb ist grundsätzlich mit Strom aus unterschiedlichen Quellen, einschließlich erneuerbarer Energien, möglich.
Wärme dort, wo sie gebraucht wird
Moderne, elektrische Flächenheizungen sind für den Einsatz unter keramischen Fliesen oder Naturstein ausgelegt. Bei der Verlegung werden die Heizkabel zwischen den Noppen eingeklemmt und direkt mit Fliesenkleber eingebettet. So liegen sie unmittelbar unter dem Belag. Dank des niedrigen Aufbaus und der Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeit von Fliesen und Natursteinplatten wird die Wärme gleichmäßig abgegeben. Aber auch andere Bodenbeläge können eingesetzt werden, sofern sie für Fußbodenheizungen freigegeben sind.
