Barrierearm mit Komfort

Clevere Badausstattungen, die den Alltag verbessern

01. April 2026
Barrierearm mit Komfort

Foto: DJD/Geberit

Das Bad gehört zu den wichtigsten Räumen im Zuhause – es ist Funktionsraum, Rückzugsort und Wohlfühlzone zugleich. Wer heute baut oder modernisiert, sollte die Ausstattung des Badezimmers daher vorausschauend und zukunftsorientiert planen. Stichwort altersgerecht: Ein Bad mit wenigen Barrieren bedeutet keineswegs Kompromisse bei Design oder Wohnqualität. Im Gegenteil, viele Lösungen, die später Sicherheit und Unterstützung bieten, erhöhen bereits in jungen Jahren die Bewegungsfreiheit und Alltagstauglichkeit. 

Für bodengleiche Duschen gibt es viele Lösungen. Ein durchgängig gefliester Bereich wirkt großzügig und fügt sich nahtlos in den Badboden ein. Rutschhemmende Fliesen erhöhen die Sicherheit. Statt eines mittigen Ablaufs kann eine schmale Duschrinne in der Fläche oder an der Wand platziert werden. Ein Kammeinsatz erleichtert die Pflege. Alternativ sorgt ein Wandablauf für eine ruhige Bodenfläche. Auch Duschflächen aus Mineralwerkstoff sind eine Option: Sie gelten als warm, rutschhemmend und pflegeleicht. Großzügige Bewegungsflächen erleichtern die Nutzung und erhöhen den Komfort im Alltag. Gut geplanter Stauraum sorgt für Ordnung und einfachen Zugriff auf Badutensilien, etwa durch leichtgängige Unterschrank- oder Apothekerauszüge im Hochschrank. Für barrierefreie Bäder empfiehlt sich eine Waschtischhöhe von maximal 80 cm, eine Unterfahrbarkeit ab 55 cm und 90 cm Beinfreiraum. 

Einige WC-Modelle lassen sich bei passender Bausituation auch Jahre nach dem Einbau in der Höhe anpassen. Mit dem richtigen Installationselement ist das möglich, ohne die Vorwand zu öffnen. So bleibt das Bad flexibel. Ist die WC-Keramik zunächst niedriger montiert, kann sie später erhöht werden. Zusätzlichen Komfort bietet ein Dusch-WC: Es reinigt mit Wasser und kann je nach Ausstattung Funktionen wie Föhn, Licht oder Sitzheizung ergänzen. djd