Wassereffiziente Systeme

Geringer Verbrauch - gleiche Leistung im Bad

04. März 2026
Wassereffiziente Systeme

Foto: DJD/Geberit

In privaten Haushalten entfällt ein erheblicher Teil des täglichen Wasserverbrauchs auf die WC-Spülung – in Deutschland sind es nach Schätzung des BDEW Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. rund 27 Prozent. Weitere 36 Prozent des täglichen Wasserverbrauchs entfallen auf Baden, Duschen und Körperpflege. Wassereffizientere Lösungen fürs Bad bieten die Möglichkeit, den Verbrauch zu senken. 

Toilettenspülung mit Köpfchen

Im Bereich der Toilettenspülung hat sich einiges getan. Während Toiletten aus den 50er-Jahren noch bis zu 14 Liter Trinkwasser pro Spülung verbraucht haben, benötigen moderne Spülsysteme oft nur die Hälfte oder weniger. Doch in vielen Haushalten sind diese nicht verbaut – daher ist eine Überprüfung des Verbrauchs ratsam. Wer ein Zwei-Mengen-Spülsystem nutzt, kann die Wassermenge an den tatsächlichen Bedarf anpassen: zum Beispiel 4 Liter für eine kleine und 6 Liter für eine große Spülung. Noch effizienter sind Systeme, bei denen sich diese Werte individuell einstellen lassen. Auch die Form der WC-Keramik spielt eine Rolle: Strömungsoptimierte Modelle sorgen dafür, dass das Wasser besser durch die Schüssel geführt wird und ein zweiter Spülgang meist nicht erforderlich ist. 

Effiziente Wassernutzung im ganzen Bad

Auch in anderen Bereichen des Bades kann der Wasserverbrauch optimiert werden. Sensorarmaturen am Waschtisch lassen das frische Nass nur fließen, wenn es benötigt wird, etwa beim Händewaschen oder Zähneputzen. Durchflussbegrenzer sorgen dafür, dass nicht mehr als fünf Liter pro Minute verbraucht werden. Wer ein Urinal möchte, kann heute auf Modelle mit niedriger Spülmenge von ca. 0,5 Litern oder wasserlose Modelle zurückgreifen. Es lohnt sich in jedem Privathaushalt, den Wasserverbrauch genauer zu betrachten und Einsparpotenziale aufzudecken. djd