Egal, ob für einen Ausflug am Wochenende, für sportliche Aktivitäten oder die großen Ferien: Wer sein Fahrrad mit dem Auto transportieren möchte, benötigt einen geeigneten Träger. Doch bei den Modellen bestehen teils deutliche Unterschiede, von Lösungen fürs Dach bis zur Befestigung auf der Anhängerkupplung. Viele bevorzugen die Huckepack-Variante, da sich so das Fahrverhalten des Fahrzeugs weniger stark verändert als bei einer Beförderung der Räder auf dem Fahrzeugdach.
Hält einfach und schnell
Ein Fahrradträger soll sicheren und verlässlichen Halt für die Zweiräder bieten – selbst bei Autobahntempo. Deshalb ist es unerlässlich, die Montagehinweise genau zu beachten und die richtige Positionierung des Trägers auf der Anhängerkupplung gründlich zu prüfen. Dazu müssen viele gängige Träger vor dem Arretieren mühsam exakt per Hand ausgerichtet und in die Waage gebracht werden. Wer es einfacher haben will, kann sich für smarte, moderne Befestigungssysteme entscheiden. Speziell konstruierte Kugelhälse schaffen die Voraussetzung für eine feste, spielfreie Verbindung. Dabei genügt ein simpler Handgriff für die richtige Position, ein lästiges Nachjustieren kann man sich sparen.
Bei vielen Autos sind sie ab Werk an Bord
Die Handhabung ist zeitsparend und denkbar einfach: Dazu den Fahrradträger oberhalb der Kupplungskugel positionieren und absenken, bis die patentierte Aufnahme hörbar mit einem Klick automatisch einrastet. Durch den stabilen Halt ist ein Kippen oder Verdrehen ausgeschlossen. Wenn das Auto mit einer Anhängerkupplung ab Werk ausgeliefert wurde, stehen die Chancen gut, dass es sich bereits um das innovative System handelt. Ebenso ist aber auch eine Nachrüstung in Fachwerkstätten möglich.
Noch ein Tipp: In jedem Fall empfiehlt es sich, beim Transport der Freizeit- oder Sporträder mit dem Auto die eigene Fahrweise vorausschauend anzupassen. Zudem helfen vor längeren Fahrten einige Lenk- und Bremstests, um sich an die Extralast zu gewöhnen. djd
