Mit dem Erweiterungsbau hat die Rappelkiste Räume gewonnen, die den Kita-Alltag konkret verbessern: eine Mensa für das gemeinsame Essen, eine Turnhalle für Bewegung und einen Snoezelenraum für Ruhe und Sinneserfahrung. Die Kindertagesstätte Rappelkiste Gödenroth kann nun mehr als 100 Kinder betreuen. Für Familien und die beteiligten Ortsgemeinden des Zweckverbandes schafft der Erweiterungsbau verlässlichere Bedingungen in einer Einrichtung, die längst über den Ort hinaus einen sehr guten Ruf und eine große Bedeutung hat. Für die Mitarbeiter ist es darüber hinaus ein sehr attraktiver Arbeitsplatz geworden.
Ein Ausbau mit Wirkung
Die neuen Gebäudeteile bringen zusätzliche Fläche und eine klarere Struktur. Förderung, Bewegung, Ruhe und Gespräche haben nun eigene Bereiche. Das entlastet das Team, schafft für die Kinder anregende Bildungsräume und macht die Kindertagesstätte flexibler.
Kita-Leiter Klaus Michel betont, dass die neuen Bereiche aus der Praxis heraus gedacht wurden. Das Team der Rappelkiste war von Beginn an in die Planungen einbezogen. Auch wurden Elternausschuss und Elternschaft regelmäßig informiert. Dadurch konnten Erfahrungen aus dem Kita-Alltag und die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen Rheinland-Pfalz besser einfließen: Abläufe, Raumbedarf, Rückzugsmöglichkeiten und die Frage, welche Bildungsräume Kinder benötigen.
Übrigens hatten die Kinder die Baustelle immer im Blick und erlebten ganz aktiv wie „IHR“ Kindergarten gebaut wurde.
Bereiche mit klarem Nutzen

Zu den neuen Bereichen zählen eine Mensa mit Küche, eine Turnhalle, ein Therapieraum, ein Snoezelenraum, ein Elterngesprächsraum und ein großer Besprechungsraum. Auch Flure und Foyer wurden so angelegt, dass sie mehr sind als Wege zwischen den Gruppen. Sie bieten Platz für Begegnung, Veranstaltungen und kleine Situationen, die das Miteinander in einer Kita prägen.
Therapie, Sinneserfahrung, gemeinsames Essen und Gespräche brauchen passende Bedingungen. Der Snoezelenraum schafft eine geschützte Atmosphäre für Ruhe und Wahrnehmung. Der Therapieraum ermöglicht gezielte Förderung. Die Turnhalle gibt den Kindern mehr Platz zum Toben und Ausprobieren, unabhängig von Wetter und Jahreszeit.
Auch draußen hat sich die Rappelkiste weiterentwickelt. Das Außengelände bietet – nach der Fertigstellung im Oktober – neue Spielmöglichkeiten und schafft Anreize zum Entdecken. Für die Mitarbeiter und Eltern sind zusätzliche Parkplätze entstanden. Das erleichtert die Bring- und Abholsituation rund um die Kita.
Planung mit Blick auf Kinder und Team
Ein besonderer Blickfang ist das große Graffiti an der Außenfassade. Es macht schon von außen sichtbar, was die Einrichtung vermitteln möchte: ein Haus mit Farbe, Bewegung und Freude. Das Bild gibt dem Gebäude ein eigenes Gesicht und passt zu einer Kindertagesstätte, die in Gödenroth seit vielen Jahren fest verankert ist.
Bürgermeister Florian Henecka-Ott ordnet den Ausbau als Gewinn für Gödenroth und die beteiligten Ortsgemeinden des Zweckverbandes ein. Moderne Kinderbetreuung sei für Familien heute ein entscheidender Standortfaktor. Sie unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und schafft Rahmenbedingungen, damit junge Familien in den Gemeinden leben können.
Rückhalt für Familien
Die Rappelkiste ist eine Einrichtung für Gödenroth, Braunshorn, Ebschied, Dudenroth, Hollnich und Roth. Damit zeigt sie, wie interkommunale Zusammenarbeit im Alltag funktionieren kann. Der Zweckverband kommunale Kindertagesstätten der VG Kastellaun bündelt Kräfte und ermöglicht eine Unterstützung durch die Verwaltung, die über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Ortsbürgermeisters hinausgeht.
Für Gödenroth hat der Ausbau auch Bedeutung für den Ortskern. Die Kita liegt in der Nähe von Grundschule, Gemeindehaus und Dorfladen. Dadurch bleibt sie Teil eines Bereichs, in dem Familien regelmäßig zusammenkommen und Dorfleben praktisch erfahrbar wird.
Mit der Erweiterung haben die beteiligten Gemeinden die Grundlage geschaffen, um Betreuung langfristig zu sichern und pädagogische Arbeit räumlich besser zu unterstützen. Zwischen Mensa, Turnhalle, Außenbereich und Gruppen zeigt sich nun jeden Tag, was der Ausbau bewirken soll: mehr Platz für Kinder, die hier wachsen, spielen und ihren eigenen Weg finden.
