
Der Wirtschaftsstandort Landkreis Unterkreis Neuwied bringt Unternehmen hervor, die ihre Herkunft nicht aus dem Blick verlieren, obwohl sie längst auf den Weltmärkten angekommen sind. Die Niedax Group ist ein solches Unternehmen, das nun mit dem Empfang der Wirtschaft ein klares Signal sendet: Bei Niedax glaubt man an die Stärke dieser Region und an die Zukunft des Industriestandortes Deutschland. In persönlichen Gesprächen und dem gemeinsamen Blick in eine Zukunft soll der wirtschaftliche Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gestärkt werden.
Das Engagement als Ausrichter des wichtigen Wirtschaftsempfangs ist nur eine logische Konsequenz aus dem Fördergedanken, der bei Niedax Teil der DNA ist. Der neue Technologie Campus in Neustadt/Wied-Rahms steht genau für diesen Anspruch.
Hier investiert das Unternehmen direkt in die Heimatregion, ganz bewusst in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld. Dieses „antizyklische Investieren“, wie es aus dem Unternehmen heißt, zeigt eine bestimmte Haltung, als Akteur und wirtschaftlicher Faktor nicht auf perfekte Rahmenbedingungen zu warten, sondem aktiv Perspektiven, Arbeitsplätze und Zukunftsfähigkeit zu schaffen.
Gesunder Mittelstandsgeist trägt das Unternehmen
Diese Haltung wirkt stark in die Region hinein und lässt den Mittelstandsgeist der international agierenden Unternehmensgruppe sehr deutlich werden. Niedax ist größer und internationaler geworden, aber das Denken ist weiterhin mittelständisch geprägt, was bedeutet: kurze Wege, Verlässlichkeit, Verantwortung, Kundennähe und Entscheidungen mit langfristiger Perspektive.
Die Niedax Group zielt nicht auf kurzfristige Effekte, sondern hat die nächste Generation im Blick. Die Investitionen sprechen hier eine klare Sprache: Niedax baut Standorte aus, stärkt Strukturen, schafft Arbeitsplätze und entwickelt neue Geschäftsfelder, obwohl das Marktumfeld in Teilen anspruchsvoll ist. Der Ausdruck von Mittelstandsgeist ist hier nicht abwarten, sondern gestalten. Diese Haltung verbindet sich effektiv mit der Leistungsfähigkeit einer globalen Gruppe. Mit 81 Standorten, davon 25 Produktionsstätten, Aktivitäten in über 30 Ländern und rund 2800 Mitarbeitenden ist Niedax zwar international aufgestellt, doch die Kultur bleibt bodenständig, partnerschaftlich und lösungsorientiert.
Verlässlicher Partner im Weltmarkt
Gerade diese Kultur und Haltung lässt das Familienunternehmen im zunehmend globalisierten Weltmarkt bestehen. „Wir behaupten uns durch Qualität, technische Kompetenz, Kundennähe und langfristiges Denken“, sagt Bruno Reufels, CEO der Niedax Group. „Unsere Kunden erwarten sichere, belastbare und effiziente Lösungen für Energie- und Dateninfrastruktur. Genau dort liegt unsere Stärke.“ Das Kerngeschäft Kabelverlegesysteme wird durch das Distributionsgeschäft, zwei eigene Stahl-Service-Center und zunehmend durch den Bereich Infrastruktur ergänzt. So ist das Unternehmen widerstandsfähiger gegenüber Marktschwankungen und unabhängiger in herausfordernden Lieferketten. Eine unternehmerische Grundüberzeugung ist die Notwendigkeit von Investitionen in Wachstumsmärkte, in der Heimat als auch weltweit und gerade in Krisenzeiten. So verbindet man hier regionale Stärke mit internationaler Wettbewerbsfähigkeit.
Nachhaltigkeit als Teil des Systems
Verantwortung lässt das Unternehmen in der Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit erkennen und befindet sich mitten im Transformationsprozess, der mehrere Ebenen betrifft: Materialeinsatz, Energieeffizienz, Produktionsprozesse, Lieferketten und Produktentwicklung. Gerade bei Stahl ist der Hebel groß, da erhebliche Mengen verarbeitet werden. Experten beschäftigen sich intensiv mit CO₂-reduzierten Vormaterialien und mit Prozessen, die Ressourcen effizienter einsetzen.
Hierbei ist ein realistischer industrieller Ansatz wichtig. Nachhaltigkeit muss technisch funktionieren, wirtschaftlich tragfähig sein und die hohe Qualität der Niedax-Produkte sichern. Denn auch hier trägt das Unternehmen Verantwortung. Die Systeme kommen in Bereichen zum Einsatz, in denen Sicherheit und Zuverlässigkeit entscheidend sind, etwa in Energieprojekten, Rechenzentren, Industrieanlagen, Krankenhäusern, Stadien oder Verkehrsinfrastruktur.
Somit kann Nachhaltigkeit nicht als einzelnes Projekt gesehen werden, sondern muss eine dauerhafte Weiterentwicklung einer industriellen Basis sein. Langlebige Produkte, sichere Anwendungen, effizientere Prozesse und CO₂-reduzierte Materialien gehören bei der Niedax Group zusammen.
Jungen Fachkräften wird viel geboten
Mit Blick auf den Wirtschaftsstandort Landkreis Neuwied liegen die Vorteile auf der Hand, auch was junge Fachkräfte angeht. Sie erwarten Perspektive, Sinn und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie möchten wissen, wofür ein Unternehmen steht und welchen Beitrag ihre Arbeit leistet. Bei der Niedax Group ist dieser Beitrag sehr konkret: Die Lösungen des Unternehmens sorgen dafür, dass Energie und Daten sicher geführt werden. Ohne solche Infrastruktur funktionieren Industrie, Mobilität, Digitalisierung, erneuerbare Energien und moderne Gebäude nicht.
Gleichzeitig erwarten junge Menschen moderne Arbeitsbedingungen, gute Führung, Weiterbildung, internationale Möglichkeiten und eine Unternehmenskultur, die respektvoll und verlässlich ist. Sicherheit bleibt ebenfalls wichtig, aber sie allein reicht nicht mehr aus. Fachkräfte möchten sich einbringen und Verantwortung übernehmen.
An dieser Stelle kann der große Mittelständler viel bieten: langfristige Perspektiven, technische Vielfalt, internationale Entwicklungschancen und eine Kultur, die auf Zusammenarbeit setzt.
Erfolg des Unternehmens stärkt die Region
Und damit diese Perspektive bestehen bleibt, muss man bei der Niedax Group die richtigen Schwerpunkte für die Zukunft setzen. 2024 wurde erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro überschritten. Jetzt geht es darum, diesen Kurs nachhaltig fortzusetzen. Dazu gehört die Frage, wie die vier strategischen Säulen weiterentwickelt werden: Kabelverlegesysteme, Distribution, Stahl-Service-Center und Infrastruktur. Besonders der Bereich Infrastruktur bietet großes Potenzial, weil Deutschland beim Ausbau digitaler Netze, bei Energieinfrastruktur und bei resilienten Versorgungssystemen erheblichen Nachholbedarf hat.
Somit ist der Erfolg des Unternehmens immer mit der Entwicklung von Regionen verbunden. Die konsequente Ausrichtung auf langfristiges Wachstum und die Investition in Standorte, Technologien, Automatisierung, Digitalisierung und neue Geschäftsfelder stärkt die eigene Wettbewerbsfähigkeit und zugleich den Heimatmarkt Deutschland. Kolja Matzke
