Sein besonderes Firmenjubiläum feiert Elektroinstallateurmeister Klaus Bernhard mit seinem Team von 34 Elektrofachleuten - darunter zwei Meister. Dankbar blickt der Elektrofachmann auf 25 Jahre Selbstständigkeit zurück, auf den Beginn als Einzelkämpfer und den Werdegang zum florierenden Unternehmen. Anfangs widmete man sich meist Privatkunden, machte sich aber schnell bei der Industrie einen Namen und wuchs beständig. Mit Glück, Fleiß und der richtigen Mitarbeiterauswahl glückte der Aufbau, den sich Klaus Bernhard anfangs kaum erträumte. Das Jubiläum des größten Elektrotechnikbetriebs der Region wird am Freitag, 29. August, ab 11 Uhr gefeiert.

Unter Bernhards Industriekunden finden sich Mainz 05, Polymer-Chemie und Musashi in Bad Sobernheim, Bito Meisenheim, Michelin, Meffert und Allit in Bad Kreuznach. „Wir haben früh begonnen, Schaltschränke für Maschinen- und Anlagensteuerungen zu bauen“, blickt der Firmenchef zurück. Für neue Aufgabengebiete fand Bernhard erfahrene Mitarbeiter, und mit der Angebotspalette wuchsen die Projekte. „Wir haben in Produktionshallen die komplette Technik installiert“, sagt Bernhard und nennt zwei Betriebsgebäude von JUWI in Wörrstadt und den Beinbrech-Neubau in Bad Kreuznach als Beispiele. Auch für das Salinenbad zeichnen die Callbacher verantwortlich. Schaltschränke und -anlagen werden dreidimensional konzipiert, um sie zeitsparend computergesteuert installieren zu können. „Wir haben dafür viel investiert und sind maschinell top aufgestellt“, freut sich der Firmenchef. Denn: Arbeitserleichternde Maschinentechnik ermöglicht rationelles Arbeiten und mildert den Facharbeitermangel.


Neben anspruchsvollem Steuerungsbau realisierte die Bernhard GmbH seit 2001 rund 1000 Fotovoltaikanlagen. „Die Aufträge kommen zu 99 Prozent durch Empfehlung. Wir legen größten Wert auf Kundenzufriedenheit als beste Werbung“, sagt Bernhard. Nach kompetenter Beratung folgen Installation und Service aus einer Hand. „Wir raten auch ab, wenn eine PV-Anlage keinen Sinn macht“, sagt der Firmenchef, der auf solide Technik aus Deutschland und Österreich setzt. „Außer Lob will ich nach Inbetriebnahme nichts mehr hören“, sagt Bernhard, dessen Team jährlich bis zu 100 PV-Anlagen installiert, die ein wichtiges Standbein wurden.
Das Firmengelände in Callbach hat Bernhard sukzessive arrondiert, schuf Platz für Büros, Planungs-, Produktions- und Lagerräume. Er blickt dankbar zurück, dass ihn die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück beim Start flexibel unterstützte. Gelände, Gebäude und Fuhrpark beeindrucken durch ihren gepflegten Zustand. „So arbeiten wir auch“, betont Bernhard und erinnert nachdenklich an die Starkregen-Schlammflut, die 2021 alles einen halben Meter überschwemmte.


Die GmbH verfügt über eine eigene Lehrlingswerkstatt, um drei bis sechs Nachwuchskräften Praxis und Theorie über die Berufsschule hinaus zu vermitteln. Der Chef sagt: „Wirklich gute Lehrlinge sind schwer zu finden.“ Bewerbungen fähiger Bewerber sind ihm stets willkommen.